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Aktuelles

Ereignisse im Frühjahr 2020

20. März 2020

von Susanne Ganns

4 ½ Wochen ereignisreiche Fülle liegt hinter uns. Es war eine bewegende, erfolgreiche, innige und eine alles umfassende Zeit.

Rund um den Tempelbau wurde einiges vorangebracht und in den vergangenen Monaten ist dort viel weiteres entstanden.

Nun ist die Zeit gekommen, wo grosse Geheimnisse im Inneren und Äusseren entstehen. Dies wird ab sofort unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen, um dem zukünftigen Tempelbesucher ab der Eröffnung keine inneren Erfahrungen vorwegzunehmen.

Von daher bittet SHIN SHIVA SVAYAMBHU – Bauherr dieses Projekts – um Verständnis, dass zukünftig bis zur Eröffnung keine Bilder mehr vom Tempel auf die Webseite gestellt werden.

Gelände rund um den Tempel

Hier gehen die Arbeiten ebenfalls zügig voran.

Das Wächterhaus ist grösstenteils fertiggestellt und ist ein sehr anmutiges Gebäude geworden.

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Der Bau des Badehauses ist ebenfalls schon weit fortgeschritten.

Die Mauer, welches das gesamte Tempel-Areal umfriedet nimmt schöne Formen an und die Wege-Planung wurde begonnen.

Feiern – Ehrung – Freundschaft

Dem Aufruf zum Seminar im Frühjahr 2020 mit SHIN SHIVA SVAYAMBHU sind Menschen aus der ganzen Welt gefolgt. Sie kamen aus Neuseeland, Mexiko, Australien, Indien, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Amerika, Österreich und Kanada. Das gesamte Areal von Anand Lok war ausgebucht.

Es war ein erfüllendes Retreat auf «dem Weg hinter den Wegen». Mit der einzigartigen Lehre von SHIN wurden alle Bereiche und Ebenen des Menschen angesprochen.

Höhepunkt dieser Zeit war die Shivaratri-Feier, die in 3 Tagen und Nächten die Gottes-Aspekte Bhairava, Shiva und Pashupati ehrt. Es waren blumenreiche, fröhliche und sehr heilige und innerlich berührende Feste. Auch die Natur feierte mit aller Kraft mit und alles wurde festlich geschmückt.

Mit Trommel, Gesang und Tanz wurde das Fest zu Ehren der Gottheit eröffnet.

Es wurden die Götter aller Himmelrichtungen eingeladen und mit Horn gerufen und einem Ritual geehrt und gegrüsst.

Die Lehrer der Naturschule sangen Lieder aus dem Garhwal.

Und am Abend wurden Gaben aus Kräutern und Harzen an das Feuer gegeben.

Die Festtage rundeten in einer Freundschafts-Feier. Die Menschen aus der Umgebung und vom Ort Bhairava Nagar, die Kinder, die Arbeiter vom Tempel, die Alten und die Jungen waren geladen, gemeinsam im Rund des Surya-Platzes zusammen zu speisen und um sich zu begegnen.

Und zu guter Letzt übergaben Waimaania und Ojasvin aus Neuseeland SHIN SHIVA SVAYAMBHU eine wunderschöne Überraschung. Sie haben während eines Jahres auf all ihren Seminaren und Reisen an verschiedenen Orten dieser Erde Geld für die Statue Ganesha des Tempels gesammelt.

Ganesha als Hüter des Neubeginns wird somit getragen von vielen Menschen aller Völker und so dient dieser Beitrag als ein wundervoller Start für einen Tempel der für den Frieden aller Völker und Religionen erbaut wird.

Neues Leben wird geboren unterhalb des Tempels

Kurz vor unserer Ankunft hat eine Hündin drei kleine Hunde-Mädels unterhalb des Tempels geboren.

Wir haben die Hündin MAMI genannt. Sie war sehr abgemagert. Unser Bauleiter Mahipal Negi hat der kleinen Familie einen Platz unter einer Bau-Plane eingerichtet, wo sie zumindest trocken und einigermassen geschützt sein konnten.

Als SHIN SHIVA SVAYAMBHU von den Hunden erfuhr, bat er uns, einen geeigneten und geschützten Platz für die Hunde auf dem Bhairava Nagar – Gelände zu finden.

Und so haben Bhagin R. Kellenberger und ich sofort einen schönen Platz gesucht und dort einen kleinen «Hunde-Bungalow» aus einfachen Materialien vom Tempel-Bau errichtet.

Diesen Platz hat die kleine Familie sichtlich genossen und wir hatten unsäglich viel Freude mit den kleinen «Wonneproppen».

Und es ist eine tiefe Freundschaft zwischen MAMI und mir entstanden.

Sie war unsagbar dankbar für all die Liebe und Zuneigung, das regelmässige Fressen und den Schutz ihrer Jungen. Sie entwickelten sich alle prächtig.

Der Abschied war nicht sehr leicht, doch Angelika und Mikhael aus Frankreich betreuten die vier noch für weitere 2 Wochen, bevor die Beiden Indien auch überraschend und früher als geplant wegen der Corona-Krise verlassen mussten.

Und sie gaben den drei Welpen noch jeweils einen Namen.
SHANTI – PALITA – SHINA

 

Nun haben Dilbar und Chandran und einige indische Freunde die Fürsorge übernommen.
Die Hunde dürfen nachts im Haus wohnen, damit sie auch geschützt sind vor Leoparden, Schakalen und Wölfen.

Und wir hoffen, dass wir sie bei unserem nächsten Besuch alle gesund und munter wiedersehen und dass sich MAMI, SHANTI, PALITA und SHINA zu wundervollen Hütern des Ortes entwickelt haben.