Deutsch | English
Aktuelles

SHIVA-Land – wo das Leben zu Hause ist

1. Juni 2017

von Susanne Ganns

SHIVA-Land – das Pionierdorf Bhairava Nagar – ist ein aussergewöhnlicher und sehr kraftvoller Ort. Immer wieder wenn ich dorthin reise, ist es wie ein heim kommen. Mit jedem Wiederkommen erscheint das Land noch reicher, noch voller und energiegeladener.

Die Natur begegnet einem hier auf ganz besondere Weise und in berauschenden Farben.

Die bereits kraftvolle Ausstrahlung des noch im Bau befindlichen Gangeshvaralinga, das universelle Zentrum für den freien Frieden, ist überall zu spüren. In den letzten 5 Jahren seit Baubeginn kommen immer mehr wunderschöne Vögel auf das Land.

Und etliche dieser Vögel erzählen wunderbare Geschichten. Vor 4 Jahren kam immer wieder ein Rabe zu SHINs Haus, wenn dieser vor Ort war, um IHN zu besuchen. Er klopfte täglich an sein Fenster und bat damit um Aufmerksamkeit. Eines Tages fühlte er sich ungehört und klopfte um ein vielfaches mächtiger, bis die Scheibe zersprang. SHIN begrüsste diesen Freund täglich mit ein paar leckeren Keksen und unterhielt sich mit ihm in der Raben-Sprache, die SHIN auf wunderbare Weise hervorragend imitieren kann. Eines Tages brachte der Rabe seine Frau mit und stellte sie SHIN sehr aufgeregt vor, SHIN war ganz angetan von dem schönen Raben-Mädchen und tat ihm dies auch kund, zur Freude des jungen Raben-Bräutigams. Ab diesem Zeitpunkt kam dieses Raben-Paar jedes Jahr zu SHIN’s Haus, wenn SHIN wieder im Lande war, um IHN täglich zu begrüssen.

In diesem Jahr – im März 2017 – gab es eine Änderung. Das Raben-Paar blieb aus, doch dafür kam von nun an täglich ein neues Paar mit mächtigen Schnäbeln. Ein Tukan-Pärchen klopfte nun jeden Tag ans SHINs Fensterscheibe, um IHN zu begrüβen. Ihr etwas melancholisch klingender Gesang ertönt vor allem im Morgengrauen und am späten Nachmittag und ist unüberhörbar. Die gegenseitige lebenslange Treue der Tukan-Frau zum Tukan-Mann ist ähnlich wie bei den Raben, auch diese Vögel bleiben sich ein Leben lang treu. Ist dies ein symbolisches Spiegelbild für die SHIN und SHAKTI Energie, die durch den Tempelbau intensiv angeregt wird, jene männliche und weibliche Energie in jedem Menschen, die zu freiem Frieden führt, wenn sie im Leib in Harmonie fliessen darf?

Diese beiden lustigen Gesellen haben mir am Tag vor meiner Abreise noch ein aussergewöhnliches Geschenk gemacht. Sie kamen für einen kurzen Moment, während ich auf dem Balkon sass, vorbeigeflogen und haben sich in einem Baum in der Nähe niedergelassen. So wie es aussieht, wollten sie unbedingt aufs Bild für diesen Blog über SHIVA-Land. Ja, sie sind als sehr intelligente Tiere bekannt.

In den Wäldern gegenüber von SHIVA-Landtummeln sich die Languren-Affen in den Bäumen. In den Hanuman-Languren verkörpert sich nach der hinduistischen Mythologie der Affengott Hanuman.  Dessen Affenarmee, so steht es geschrieben,  hat geholfen, Sita, die Frau des Gottes Rama, aus der Gewalt eines Dämons zu befreien. Die Languren-Affen zählen von daher in Indien zu den heiligen Tieren.

Die Natur hat überall ihren Platz zur freien Entfaltung auf SHIVA-Land. Dies zeigt auch, dass der Herr des Ortes und Hausherr Vaishvik Maha Shaktishvar Yogiraj Shin Shiva Svayambhu Bhairavanath vielen Tieren einen Raum im universellen Friedenszentrums Gangeshvaralinga eröffnet. Die Kobras haben ihren eigenen Tempel und freien Zugang und auch für viele Vögel hat ER Nischen und Plätze angeordnet. Die Spatzen pfeifen es vom Tempel: „Hier ist das Leben und die Natur zu Hause.“